Autor: sculptureonline

Foto: Kristina Malis

Bekannt ist sie für ihre abstrakten, meterhohen Edelstahl-Skulpturen. „Schwung“ kennen Unternehmer als Figur des Wuppertaler Wirtschaftspreises. Die mehrfach ausgezeichnete Bildhauerin Beate Schroedl-Baurmeister lebt seit 30 Jahren im Bergischen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „bergische Wirtschaft“ der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid spricht sie über den Mut zum Risiko, über Neugier und Experimentierfreude, aber auch über die Potenziale des Bergischen Städtedreiecks, und sie nennt ihren Geheimtipp in der Region.

http://www.bergische-wirtschaft.net/23-687-zeitgenoessische-kunst.html

Foto: Michael Reuter

Leichtigkeit, Schwerelosigkeit und Transparenz: „Ich habe immer versucht, mit dem Material Formen zu finden, die eine Assoziation zulassen aber nicht bedingen“ sagt Beate Schroedl-Baurmeister über ihre Edelstahlskulpturen. Einen aufschlussreicher Artikel über die Bildhauerin, aber auch über ihr Zuhause im Briller Viertel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „einfach Bergisch“.

http://www.einfachbergisch.de/0618/#page_48

Foto: Björn Überholz

Die Bögen der Skulptur „Momentum“ dienen auch als Metapher für Menschen, die nach einer Niederlage wieder aufstehen. Besonders berührt hat Beate Schroedl-Baurmeister das chinesische Sprichwort: „Der Wind beugt die Gräser, bricht sie aber nicht.“ Im aktuellen Top Magazin spricht sie über Pina Bausch und die Leichtigkeit des Edelstahls.

http://www.wuppertaler-rundschau.de/top-magazin/wo-polke-beuys-und-brock-ein-und-ausgingen-aid-1.7392341

„Momentum“ ein Skulpturenprojekt für den Döppersberg

Skulptur Döppersberg in Wuppertal

Momentum lautet der Arbeitstitel eines Projektes für den Döppersberg, mit dem Beate Schroedl-Baurmeister sich aktuell beschäftigt, was so viel wie Aufbruch, Impuls und Bewegung bedeutet: Sechs abstrakte, überlebensgroße Bögen, die in unterschiedliche Richtungen weisen. Mit dieser Großskulptur aus Edelstahl verknüpft sie Aspekte des Tanzes und der Natur und bindet sie in den städtischen Raum ein. Unterlegt ist die Skulptur mit einer Geschichte: Sie erinnert an die Halme eines Bambus, die sich nach einem Sturm wieder aufrichten. Dabei setzt die Bildhauerin die Halme mit der Gesellschaft gleich, die sich den Problemen der Zeit stellen muss, und mit Menschen, die nach einer Enttäuschung wieder aufstehen und weitermachen. In einer zweiten Sinnschicht stehen die sechs Halme auch für die sechs Ortsteile Wuppertals. „Sie signalisieren den Schwung, der von der ehemaligen Textilmetropole ausgeht“, erläutert sie. Doch festlegen auf eine Interpretation möchte sie sich nicht. Ein kleiner Junge habe sie mal gefragt, ob die Halme für unterschiedliche Richtungen stünden, erzählt sie lächelnd. „Die Skulptur hat eine Metaebene, bei der man eigene Gedanken entwickeln kann. Das ist es, was Kunst ausmacht“, sagt sie.
Beate Schroedl-Baurmeister stellt im In- und Ausland aus, darunter auch in Wuppertal. Ihre Arbeiten sind in mehreren öffentlichen Sammlungen vertreten. Auf der Biennale für Zeitgenössische Kunst in Florenz 2003 erhielt sie den Skulpturenpreis Lorenzo il Magnifico.

Weitere Infos über Beate Schroedl-Baurmeister finden Sie unter http://www.sculpture-online.de

 

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